Das Kia sein neues Kompaktmodell K4 nach Europa bringt, war längst bekannt. Nun gibt es endlich Preise. Kurz und knapp: Bestellbar ist der Kia K4 2026 in drei Linien ab 29.990 Euro – sowie ab sofort.
Kia rollt das C-Segment mit Verbrenner auf. Denn die Koreaner bieten ihren neuen Kompakten K4 ab Anfang nächstes Jahres auch in Europa an. Damit scheinen die Gerüchte um das Aus des Ceed bestätigt.
Auffälliges Design mit Star Map Signatur
Der Kia K4 2026 misst jedenfalls 4,44 m in der Länge, 1,85 m in der Breite und 1,44 m in der Höhe. Damit liegt der das Modell zwischen Ceed (4,32 m) und Proceed (4,62 m). Zu den markanten Details zählt das Kia-typische Star Map Tagfahrlicht sowie die „versteckten“ Türgriffe in der C-Säule. Somit folgt der Kompakte der aktuellen Kia-Designsprache „Opposites United“ (vereinte Gegensätze). Lackiert ist der Koreaner übrigens je nach Wunsch in neun Farben. Exklusiv ist dabei die Lackierung Sparkling Yellow.
Die sportliche GT-Line besticht mit Radläufen, Seitenschwellern und Außenspiegeln in Hochglanzschwarz und optionalen Leichtmetallfelgen in 18 Zoll. Innen hebt sich das Topmodell ebenfalls ab. Zum Beispiel mit einem Drei-Speichen-Sportlenkrad samt Schaltwippen, Aluminium-Sportpedalen oder einem schwarzen Dachhimmel. Gegen Aufpreis außerdem mit zweifarbigen Sitzbezügen (Schwarz/Weiß) in hochwertiger Ledernachbildung.
Kia K4 2026: Motoren & Mildhybrid
Als Antrieb sind vier Optionen erhältlich. Den Einstieg macht der Turbobenziner 1.0 T-GDI mit 85 kW bzw. 115 PS samt manueller 6-Gang-Schaltung. Alternativ (und optional) ist dieser außerdem mit Mildhybrid und DCT7 (Doppelkupplung) zu ordern. Darüber platziert ist der 1.6 T-GDI mit 110 kW/150 PS oder 132 kW/180 PS. Standard beim 1,6er ist jeweils das DCT7.
Apropos 1.6 T-GDI: Dieser prügelt den Kia K4 2026 in 8,4 Sekunden von null auf Tempo 100. Außerdem auf 210 km/h Spitze. Davon ab taugt der 1,6er prima für den Gespannbetrieb. Beide Varianten des 1.6 T-GDI ziehen bis zu 1.410 kg schwere Anhänger. Der 1.0 T-GDI schafft dagegen nur 1.010 kg, mit DCT sogar nur 710 kg. Jeweils gebremst, versteht sich.

Im Innenraum verspricht der K4 dank 2,72 m Radstand massig Platz. Das Ladevolumen beträgt 438 l (Mildhybrid 328 l). Bei umgeklappter (und teilbarer) Rücksitzlehne steigt das Volumen auf bis zu 1.217 l (Mildhybrid 1.107 l). Zum Vergleich: Der Ceed 5-Türer kommt auf 395 l, der Proceed auf 594 l. Serie beim K4 sind zudem Gepäcknetzösen und eine 12-Volt-Steckdose.
Konnektivität und Assistenten
Außerdem setzt Kia auf moderne Technik. Das Panoramadisplay umfasst zwei 12,3-Zoll-Screens für Instrumente und Navi sowie einen zusätzlichen 5,3-Zoll-Touchscreen für die Klimabedienung. Das neue Infotainmentsystem ccNC (Connected Car Navigation Cockpit) bündelt Navigation (samt Kia Connect), Multimedia und Fahrzeugsteuerung. Smartphones sind kabellos per Android Auto oder Apple CarPlay ins System integriert. Dazu kommen Updates over the air, ein KI-basierter Sprachassistent sowie der Digital Key 2.0. Premium-Extras wie Vordersitze samt Belüftung und Heizung oder ein Soundsystem von Harman Kardon runden das Angebot ab.
Der Kia K4 2026 ist außerdem mit einer Vielzahl moderner Assistenten ausgestattet. Serie sind generell
- Autobahnassistent (bei DCT mit Spurwechselunterstützung),
- Frontkollisionswarner mit Abbiegefunktion (bei DCT mit Querverkehrerkennung),
- navigationsbasierter adaptiver Geschwindigkeitsregler mit Stop & Go,
- aktiver Totwinkelassistent mit Lenk- und Bremseingriff,
- Querverkehrwarner hinten mit Notbremsfunktion,
- intelligenter Geschwindigkeitsassistent (mit Stummschaltung),
- aktiver Spurhalteassistent,
- Spurfolgeassistent,
- Ausstiegsassistent,
- Fernlichtassistent und
- Müdigkeitswarner.
Ergänzt wird das Paket durch sieben Airbags samt einem Mittenairbag vorn.
Kia K4 2026: Vision, Spirit, GT-Line
Zu bestellen ist der neue Kompakte ab sofort in den drei Linien Vision, Spirit sowie GT-Line. Die Preise beginnen bei 29.990 Euro. Typisch Kia ist eine Garantie über sieben Jahre inklusive. Beim Händler steht der K4 noch im aktuellen November. Produziert wird in Mexiko. Der Hersteller betont übrigens, dass der K4 2026 – obwohl als Weltauto gedacht – „stark auf europäische Fahrer zugeschnitten“ ist.
Serie im Basismodell sind jedenfalls schon Navigation, das Panoramadisplay, Smart-Key, LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik und Leichtmetallfelgen in 16 Zoll. Außerdem Rückfahrkamera, Parksensoren vorn und hinten, elektronische Parkbremse, Dämmerungssensor und Regensensor. Ferner elektrisch anklapp- und beheizbare Außenspiegel samt Blinkern, beheiz- und höhenverstellbare Vordersitze oder ein beheizbares Multifunktionslenkrad. Dazu kommen noch ein selbstabblendender Innenspiegel und Komfortfeatures wie USB-C-Ladebuchsen (Zentralkonsole und Fond) oder Mittelarmlehnen vorn und hinten.
Bilder: Kia