Skoda bringt einen neuen Basis-Stromer: den Skoda Epiq. Das Fahrzeug ist ab knapp 26.000 Euro, in drei Leistungsstufen sowie mit zwei Akkus zu haben. Zum Start gibt es zudem eine spezielle Edition Eins.
Skoda rundet sein E-Portfolio nach unten ab. Der Epiq ist ab sofort erhältlich, wenn auch vorerst nur in seiner Topversion Epiq 55 ab 32.100 Euro. Die eigentliche Basis folgt erst zum offiziellen Marktstart im September – ab 25.900 Euro.
zwei Akku und drei Leistungsstufen
Verfügbar ist der Skoda Epiq jedenfalls mit drei (E)Motoren und zwei Akkus. Wobei der kleine Akku generell mit den zwei schwächeren Versionen gepaart ist, der große dagegen nur dem Topmodell zur Verfügung steht. Davon ab setzt die kleine Batterie auf LFP, die große auf NMC. Beiden gemein ist das Laden von Gleichstrom (AC), bei welchem rund 24 Minuten für eine Ladung von zehn auf 80 % reichen.
| Epiq 35 | Epiq 40 | Epiq 55 | |
| Leistung kW/PS | 85/115 | 99/135 | 155/211 |
| Drehmoment Nm | 267 | 267 | 290 |
| Spitze km/h | 150 | 150 | 160 |
| Akku kWh | 38,5 | 38,5 | 55 |
| Reichweite (km) | > 310 | > 310 | > 440 |

Ebenfalls gleich ist der Permanentmagnet-Synchronmotor, rekuperatives Bremsen, Segelfunktion, ein ECO-Assistent und One Pedal Driving.
Skoda Epiq 2026 zieht bis zu 750 kg
Die Basis des vollelektrischen City-SUVs stellt übrigens die neue Volkswagen-Plattform MEB+, eine Weiterentwicklung des Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB). Dieser verspricht vor allem Platz. So beträgt zum Beispiel allein das Kofferraumvolumen 475 l. Laut Skoda ein Topwert in der Klasse. Dazu bietet der Skoda Epiq einen Frunk mit weiteren 25 l. Als Zugtier taugt der Stromer ebenfalls. Der Epiq zieht ungebremst 500 (35/40) bis 750 kg (55). Gemein ist wieder allen Modellen die Stützlast von 75 kg.
Das Interieur bestimmen schließlich Skodas typische Design Selections. Standard sind Stoffe aus PES, einem recycelten Polyester. Alternativ stehen die Design Selections
- „Studio“ in Schwarz-Grau,
- „Loft-Grau“ mit einem neuen Prägemuster,
- „Loft-Mint“ in Mintgrün oder
- „Suite“ mit Mikrofaser
zur Option.
Zwei Linien und Edition zum Start
Ansonsten steht der Skoda Epiq in zwei Linien zur Wahl: Essence und Selection. Schon die Basis verspricht LED-Hauptscheinwerfer und Infotainment. Dieses auf Android-Basis samt einem Screen in 13 Zoll sowie Smartphone-Integration. Die MySkoda-App erlaubt den Fernzugriff. Davon ab will Skoda – zum ersten Mal überhaupt – einen digitalen Fahrzeugschlüssel anbieten. Moderne Assistenten wie Front Assist, Lane Assist, Side Assist und Kreuzungsassistent sind ebenso wie sieben Airbags Serie. Die Pakete „Technik“ und „Komfort“ bündeln optionale Features wie Parksensoren und Rückfahrkamera oder Sitzheizung und 2-Zonen-Klimaanlage.

Zum Marktstart legt Skoda außerdem die spezielle Edition Eins auf. Das limitierte Sondermodell ist mit den Paketen „Travel“ sowie „Licht & Sicht“ aufgewertet. Das erste enthält Extras wie Navi, Sprachsteuerung, USB-Buchsen oder den Travel Assist. Das zweite Matrix-LED-Scheinwerfer, einen dynamischen Fernlichtassistenten und Schlechtwetterlicht. Laut Skoda gewährt die Edition Eins so einen Preisvorteil von bis zu 2.200 Euro.
Bilder: Skoda