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Lexus GS

Mit dem GS präsentiert der japanische Autohersteller Lexus seit 1991 ein Modell der Oberen Mittelklasse, wobei der Nobel-Japaner - nach der Markteinführung in der japanischen Heimat - erst seit 1993 in den USA und ebenso in Europa angeboten wird.

Innerhalb der Modellfamilie des Edel-Ablegers von Toyota ist der Lexus GS schließlich unterhalb der Oberklasse Lexus LS sowie des Sportwagens Lexus LFA und über Lexus CT, Lexus IS und Lexus RX angesiedelt. Für 2012 hat der Hersteller die kommende vierte Generation versprochen.

Lexus GS I: 1991 bis 1997

Die erste Generation der Oberen Mittelklasse lief von 1991 bis 1997 vom Band, wobei der erste Lexus GS von der Designschmiede Italdesign gezeichnet wurde. Deren Chef, Giorgio Giugiaro, gilt ebenfalls als „Vater“ von Modellen wie den VW Golf I, Alfa Romeo 159 (2006), Fiat Panda (1980) oder Fiat Punto (1993), Ford Mustang VI, Lancia Thema (1984) oder dem Maserati Quattroporte von 1976.

In Japan jedenfalls kam der Lexus GS - als Toyota Aristo - zuerst auf den Markt, unter der Haube zwei Sechszylinder, ab 1992 auch mit einem V8 und Allrad. Vom Design her zeigte der erste Lexus GS ein doch recht frisches Design, ohne harten Kanten, dafür mit Eleganz und Dynamik.

Lexus GS II: 1998 bis 2005

1998 bis 2005 wurde der zweite Lexus GS angeboten, der von seiner Linienführung her recht nahtlos an die erste Generation anknüpfte, jedoch vielleicht etwas „gestauchter“ ausschaute. Intern JSZ160 genannt wurde auch der zweite Lexus GS in Japan als Toyota Aristo vermarktet, einen Allrad gab es nicht mehr und das Design wurde nun direkt im „eigenen“ Hause bei Toyota entworfen.

2001 erfuhr der Lexus GS zweiter Generation eine Modellpflege (JSZ161), neu wurden Kühlergrill, Scheinwerfer und Rücklichter, ebenso der Innenraum. Als Antrieb standen erneut zwei Sechszylinder mit 3,0 Liter Hub zur Wahl, in den USA außerdem ein V8 mit 305 PS (224 kW).

Lexus GS III: 2006 bis 2012

2006 brachte Lexus schließlich die dritte Generation seiner Oberen Mittelklasse in den Handel, dessen Einstellung in 2012 bereits offiziell ist. Präsentiert auf der NAIAS 2005 in Detroit gab es wieder einen 3,0-Liter-Sechszylinder und parallel einen 4,3-Liter-V8 als Antrieb, erstmals wird der Lexus GS auch in Japan als Lexus und nicht mehr als Toyota Aristo verkauft.

Mit dem Lexus GS 450h stellte der Hersteller zudem prompt zur 2005er Vorstellung eine Hybridversion auf die Räder, dessen Hybridtechnik auf den Hybrid Synergy Drive von Toyota zurückgreift und somit ähnlich der Technik in Toyota Prius und Toyota Auris HSD sein sollte. Auf den Markt kam der Lexus GS Hybrid mit 3,5-Liter-V6 und Elektroantrieb allerdings erst 2007 - ist derzeit dafür aber auch das einzigste Modell der GS-Modellreihe.

Lexus GS IV: Vierte Generation ab 2012

Preislich kostet der GS-Hybrid knapp 61.000 Euro (Stand 11/2011), womit der Lexus GS - eben „dank“ Hybridtechnik - deutlich teurer als die Modelle der Konkurrenz ist. Der BMW 5er kostet knappe 40.000 Euro, der Audi A6 um die 36.000 Euro, die Mercedes E-Klasse ebenfalls rund 40.000 Euro, der Saab 9-5 unter 47.000 Euro, der Jaguar XF knappe 45.000 Euro, der Infiniti M rund 50.000 Euro und der Volvo S80 knappe 34.000 Euro. Der neue BMW ActiveHybrid 5 wird hingegen mit 63.000 Euro sogar einige Euro teurer als der Lexus GS 450h...

Für 2012 ist bereits die vierte Generation des Lexus GS angekündigt, die August 2011 in Kalifornien enthüllt wurde. Die neue Hybridversion des Lexus GS folgte auf der IAA im September 2011, Preise sind derzeit noch nicht bekannt.

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