Noch ist nicht mal richtig Sommer, da dreht sich schon alles um das neue Modelljahr. Der Kia XCeed 2027 etwa verspricht einen neuen Look sowie obendrein „neue Komfort- und Hightech-Elemente“.
Kia pimpt seinen Crossover. Und zwar „umfassend“, wie die Koreaner selbst meinen. So oder so: Neu ist am und im XCeed einiges. Sowohl in punkto Optik, Komfort oder Ausstattung.
Modelljahr 2027: neue Front, neues Heck
Das Design basiert nach wie vor auf Kias aktueller Designsprache „Opposites United“ (Vereinte Gegensätze), ist allerdings weiterentwickelt. Neu ist vor allem die Front. Motorhaube, Stoßfänger, Kühlergrill, der untere Lufteinlass, Scheinwerfer und Tagfahrlicht sind modifiziert. Letztere zeigen nun die aktuell für Kia typische „Star Map“ Grafik. Im Heck runden eine aufgefrischte Heckklappe und ein neuer Stoßfänger das Bild ab. Seitlich fallen wieder neue Seitenschweller sowie Leichtmetallfelgen in (je nach Ausstattung) 16 oder 18 Zoll auf.
Der reduzierte Frontüberhang macht den Kia XCeed 2017 übrigens um 15 mm kürzer. Entsprechend kommt der Koreaner nur noch auf eine Länge von 4,38 m, was den Crossover laut Hersteller wendiger macht. Gleich bleibt das Ladevolumen von 426 l. Neu ist dafür die Lackierung Morgenbrise. Damit stehen dem XCeed nun neun Farben zur Wahl.
Kia XCeed 2027: Innendesign
Auch das Interieur frischt Kia auf. Ins Auge fällt besonders das neue Panoramadisplay im Großformat, dass auf dem ebenso neu designten Armaturenbrett prangt. Die Screens von Infotainment sowie der Instrumente messen jeweils 12,3 Zoll (30,2 cm). Ebenfalls neu: Lenkrad, Schaltknauf, Lüftungsdüsen, Türverkleidungen und Sitzbezüge. Letztere sind in Stoff, einer Kombi aus Stoff und Lederimitat oder komplett in Ledernachbildung erhältlich.

Neu ist auch die „Multi Mode“ Bedieneinheit unterhalb des Touchscreens. Diese erlaubt über zwei Drehregler und Tasten direkten Zugriff auf die wichtigsten Features für Infotainment und Klima – ohne dafür tief ins Menü gehen zu müssen. Dazu kommt der Digital Key 2.0, der Smartphone oder Smartwatch zum digitalen Fahrzeugschlüssel erhebt. Mehr Sicherheit verspricht schließlich der neue Fahreraufmerksamkeitsassistent, der via Kamera den Fahrer überwacht.
Bis zu 180 PS: vier Motorisierungen
Für mehr Fahrkomfort – besonders im Fond – sorgen eine überarbeitete Hinterradaufhängung sowie reduzierte Geräusche und Vibrationen. Eine weitere Neuerung freut wiederum den Fahrer. Denn auch die Fahrmodusauswahl „Drive Mode Select“ ist optimiert. Neu abgestimmt sind die Modi „Normal“ und „Sport“, womit diese sich in ihren Fahreigenschaften mehr unterscheiden.
Als Antrieb sind für den Kia XCeed 2027 schließlich vier Turbobenziner verfügbar. Den Einstieg macht der 1.0 T-GDI mit 85 kW/115 PS und 6-Gang-Schaltgetriebe. Gegen Aufpreis ist dieser auch als Mildhybrid mit einem 7-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe (DCT7) zu haben. Darüber platziert ist ein Vierzylinder mit 1,6 l in zwei Leistungsstufen mit 110 kW/150 PS und 132 kW/180 PS. Serie bei diesem ist generell das DCT7.
Vom Band rollt der Crossover wie gehabt im slowakischen Kia-Werk Zilina. Beim Händler steht das aufgefrischte Modelljahr irgendwann im Laufe des aktuellen Jahres. Preise sind noch keine offiziell.
Bilder: Kia