Kia K4 Sportswagon: Kombi startet ab 29.890 Euro

Kia K4 Sportswagon 2026

Erst Ende 2025 enthüllte Kia die Preise den Ceed-Erben K4. Nun legen die Südkoreaner bereits nach: mit dem Kia K4 Sportswagon. Der knapp 4,70 m lange Kombi startet ab knapp 30.000 Euro – und zwar ab sofort.

Deutschland gleich Kombiland. Autobauer, die auf dem wichtigsten Europamarkt bestehen wollen, kommen um einen Kombi nicht herum. Entsprechend erweitert auch Kia das Portfolio seines erst kürzlich eingepreisten Ceed-Erben K4 eben um einen Kombi.

Ceed-Erbe kommt auch als Kombi

Zwischen C- und D-Segment platziert verspricht der K4 Kombi vor allem Alltagstauglichkeit und Platz. Beim Design folgt der 4.695 mm lange Sportswagon wenig überraschend dem Schrägheckmodell und damit Kias Designphilosophie „Opposites United“. Horizontale Linien an Front und Heck betonen die Fahrzeugbreite, das markentypische „Star Map“ Tagfahrlicht sorgt für Wiedererkennungswert. Details wie die versenkte hintere Türgriffe, die grafisch gestaltete C-Säule und das klare Heck verleihen dem Kombi Präsenz.

Besonders sportlich tritt der Kia K4 Sportswagon als GT-Line auf. Designakzente wie eine exklusive Dachreling in Glanzschwarz oder spezifische Stoßfänger sorgen für einen sportlichen Look. Dieser setzt sich im Innenraum mit hochwertigen Materialien und einer eigenständigen Farbgestaltung fort.

Kia K4 Sportswagon: Konnektivität

Apropos Innenraum: Auch hier übernimmt der Sportswagon das Konzept des Schrägheckmodells. Herzstück ist somit einmal mehr das breite Panoramadisplay. Dieses paart zwei Screens in je 12,3 Zoll (31,2 cm) für Kombiinstrument und Infotainment. Sowie obendrein einen zusätzlichen Touchscreen in 5,3 Zoll (13,5 cm) zur Klimasteuerung. Das aktuelle Connected Car Navigation Cockpit (ccNC) bündelt Navi, Multimedia und Fahrzeugeinstellungen in einer Oberfläche.

Kia K4 Sportswagon Cockpit

Kabelloses Apple CarPlay und Android Auto, induktives Laden für Smartphones sowie Updates „over the air“ sind Standard. Via Kia Connect stehen zudem Online-Dienste, Infos in Echtzeit und Fernfunktionen per App zur Option. Dazu kommen Streaming-Dienste, ein (optionaler) KI-Assistent mit Sprachsteuerung per „Hey Kia“ und der Digital Key 2.0. Letzterer erhebt Smartphone oder Smartwatch zum Fahrzeugschlüssel. Musikgenuss verspricht ein Premium-Soundsystem von Harman Kardon.

Moderne Assistenten für mehr Sicherheit

Seine Stärken spielt der Kia K4 Sportswagon schließlich beim Platzangebot aus. Der Gepäckraum fasst bis zu 604 l und damit deutlich mehr als die Schrägheckversion (438 l). Mit umgeklappten Rücksitzen sind sogar bis zu 1.439 l drin. Der lange Radstand von 2,72 m sorgt für viel Beinfreiheit im Fond. Gegen Aufpreis erleichtert eine sensorgesteuerte elektrische Heckklappe das Be- und Entladen.

Der Kia K4 Sportswagon ist außerdem mit einer Vielzahl moderner Assistenzsysteme versehen. Zum Beispiel

  • aktiver Totwinkelassistent mit Monitoranzeige,
  • Querverkehrwarner mit Notbremsfunktion hinten,
  • adaptive Geschwindigkeitsregelanlage 2.0,
  • Autobahnassistent 2.0,
  • Frontkollisionswarner 2.0 oder
  • Rundumsichtkamera.

Kia K4 Sportswagon Motoren

Als Antrieb stehen dem K4 Kombi vorerst drei Turbobenziner zur Wahl. Den Einstieg macht der 1.0 T-GDI mit 115 PS (85 kW) und manueller 6-Gang-Schaltung. Optional ist dieser mit einem 48-Volt-Hybrid und 7-Stufen-DCT (Doppelkupplung) erhältlich. Darüber platziert ist der 1.6 T-GDI mit je nach Wunsch 150 oder 180 PS (110/132 kW). Serie bei diesem ist generell das DCT. Ende 2026 will Kia zudem einen Vollhybrid nachschieben.

Kia K4 Sportswagon 2026

Die Produktion des Kia K4 Sportswagon erfolgt im Kia-Werk Pesquería, Mexiko. Bestellungen nimmt der Hersteller ab sofort entgegen, ausliefern wollen die Koreaner ab Mai. Die Preise beginnen bei 29.890 Euro. Das Basismodell Core verspricht bereits Navi- und Infotainmentsystem, Smart-Key, LED-Scheinwerfer, Klima, Rückfahrkamera und elektrisch anklappbare sowie beheizbare Außenspiegel. Ebenfalls Serie: Parksensoren vorn und hinten, eine elektronische Parkbremse, Dämmerungssensor, Multifunktionslenkrad, höhenverstellbare Vordersitze, Dachreling und Stahlfelgen in 16 Zoll. Dazu kommen noch praktische Features wie USB-C-Ladebuchsen (Zentralkonsole und Fond), Mittelarmlehnen vorn und hinten oder beleuchtete Make-up-Spiegel in den Sonnenblenden.

Das Panoramadisplay ist ab der zweiten Linie Vision (ab 31.890 Euro) Standard. Diese enthält dann auch Leichtmetallfelgen (16 Zoll), Sitzheizung vorn, ein beheizbares Lenkrad, Zwei-Zonen-Klimaautomatik oder einen selbstabblendenden Innenspiegel. Sowie ferner den Autobahnassistenten 2.0 und den Frontkollisionswarner 2.0. Der Digital Key ist ab der GT-Line (38.890 Euro) inklusive. Ebenso wie Sportpedale in Aluminium, Ausstiegsassistent, Wippen am Lenkrad oder designspezifische Karosserieteile. Generell Standard: sieben Airbags samt einem Mittenairbag.

Bilder: Kia

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