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Lotus Evora

Mit dem Evora brachte die britische Sportwagenschmiede Lotus Cars 2009 den Nachfolger des immerhin 25 Jahre lang gebauten Lotus Esprit auf den Markt, kurzerhand präsentiert der Lotus Evora einen Sportwagen in Form eines zweitürigen Coupés mit Mittelmotor.

Präsentiert wurde der neue Sportler im Sommer 2008 auf der British Motor Show in London, wobei der Lotus Evora als erste echte Neuentwicklung des Herstellers seit 1996 gilt. Tatsächlich baut der Lotus Evora nicht auf dem Lotus Elise auf, wie beispielsweise der Lotus Exige oder aber der für Tesla Motors entwickelte Tesla Roadster, sondern ist schlichtweg neu.

Lotus Evora: Erste Neuentwicklung seit 1996

Als Designer des Lotus Evora gilt Russel Carr, die Idee wurde von der 1999er Studie M250 abgeleitet. Allerdings ist der Lotus Evora nicht gleich die Studie, bietet der Sportwagen in Serie doch deutlich mehr Komfort und ist als Vier- statt Zweisitzer ausgelegt, wenn auch die hinteren Sitze lediglich als Notsitze herhalten können. Interessanterweise gilt der Lotus Evora als Sportwagen mit Mittelmotor und vier Sitzen als Konkurrenzlos, denn andere Hersteller setzen bei diesem Konzept allein auf Zweisitzer.

Erstmals in einem Lotus verbaut sind zudem Tempomat, Navi und Rückfahrkamera. Der V6-Motor mit 3,5 Litern Hubraum kommt vom japanischen Hersteller Toyota und wurde kurzerhand aus dem Toyota Camry entliehen. Statt 268 PS wie bei Toyota leistet der optimierte V6 im Lotus Evora allerdings 280 PS, das Drehmoment liegt bei 350 Nm. Kombiniert ist der quer eingebaute V6 mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe und Heckantrieb, den Verbrauch liegt laut Lotus bei nur 8,7 Liter auf 100 Kilometer. Trotzdem liegt die Spitze bei 261 km/h, der Sprint von null auf 100 km/h gelingt in 5,1 Sekunden.

Lotus Evora: Maße und S-Version

Das Chassis aus Aluminium wiegt gerade mal 208 Kilo, insgesamt kommt der Lotus Evora auf 1.382 Kilogramm bei 4,34 Meter Länge und 2,58 Meter Radstand. Federn und Stoßdämpfer werden von den deutschen Zulieferern Eibach und Bilstein bezogen.

Ende 2010 kam mit dem Lotus Evora S eine noch stärkere Version des Sportwagens auf den Markt, der kurzerhand 350 PS leistet und in nur 4,8 Sekunden von null auf 100 km/h sprintet. Trotz der Höchstgeschwindigkeit von 276 km/h ist der Verbrauch mit 10,2 Liter - für einen Sportler - durchaus annehmbar. Parallel kam eine 6-Gang-Automatik in den Handel, die ebenfalls aus Japan von Toyota bezogen wird. Konkurrenten der Briten-Flunder wären beispielsweise der Artega GT, Porsche Cayman oder Melkus RS2000; McLaren MP4-12C oder Ferrari 458 Italia wären schon eine Nummer größer...

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