Mit dem neuen Manthey Kit für den 911 GT3 hebt Porsche die Track-Performance seines straßenzugelassenen Rennsportlers auf ein neues Level. Aerodynamik, Fahrwerk und Bremsen sind gezielt optimiert.
Und zwar für den Einsatz auf der echten Rennstrecke. Der Erfolg? Messbar. Auf der Nordschleife fuhr der GT3 mit Manthey Kit eine Zeit von 6:52,981 Minuten. Damit ist die Neuauflage fast drei Sekunden schneller als der Vorgänger 991. Wobei die Strecke stellenweise feucht und rutschig war. Daher wären laut Pilot (und DTM-Champion) Ayhancan Güven „bestimmt noch ein paar Sekunden mehr drin gewesen“.
Aero-Update für maximalen Grip
Porsche hat zusammen mit Manthey den Boliden also deutlich nachgebessert. Verlängerte Turning Vanes, ein glatter Unterboden, eine weiter ausgezogene Buglippe und ein optimierter Heckflügel versprechen mehr Abtrieb. Und zwar bis zu 540 kg in der Track-Einstellung und bei 285 km/h. Für die reguläre Straße ist diese Einstellung allerdings verboten. Dennoch liegen auch im „Straßenmodus“ 355 kg Abtrieb an – bei gleichem Tempo.
Ganz neu: das Vier-Wege-Gewindefahrwerk, das schnelle Einstellungen ohne Werkzeug erlaubt. Und das quasi nebenbei auf die höheren Aero-Lasten abgestimmt ist. Stahlummantelte Bremsleitungen gehören ebenfalls zur Serie. Schmiederäder in 20/21 Zoll und spezielle Rennbremsbeläge gehen dagegen extra.
Manthey Kit für Porsche 911 GT3
CFK-Aerodiscs, beleuchtete Einstiegsblenden und zusätzliche Luftauslässe unterstreichen den Motorsport-Charakter. Für Trackdays stehen farbige Bergezurrpunkte bereit.
Verfügbar ist das Manthey Kit für den 911 GT3 ab März 2026 über die Porsche-Zentren. Die Werksgarantie bliebt laut Porsche „im vollen Umfang erhalten“.
Bilder: Porsche