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Jaguar XK

Mit dem XK bietet der britische Premiumhersteller Jaguar Cars seit 1953 einen Sportwagen respektive ein Sportcoupé, das zuerst von 1949 bis 1960 in drei Generationen gebaut wurde und 1996 quasi sein Comeback feierte. 2006 kam schließlich die fünfte Generation des Jaguar XK auf den Markt, die intern schlicht X150 genannt wird.

Der heutige Jaguar XK wird als geschlossenes Coupé wie ebenso als offenes Cabriolet angeboten...

Jaguar XK I bis III: 1953 bis 1960

Die ersten drei Generationen des Jaguar XK folgten recht schnell aufeinander. Von 1949 bis 1954 wurde der Jaguar XK 120 DHC produziert, von 1954 bis 1957 der Jaguar XK 140 DHC und von 1957 bis 1961 schließlich der Jaguar XK 150 DHC. Sämtliche drei Modelle waren als Cabrio mit typischen Stoffverdeck ausgelegt, wobei die erste Idee echt britisch auf der London Motor Show 1948 präsentiert wurde.

Der offenen Version des ersten Jaguar XK folgte schon 1951 ein geschlossenes Coupé, wobei der Modellname XK 120 den Motor (XK) und die Top Speed von 120 Meilen pro Stunde wiedergab, was „umgerechnet“ rund 193 km/h entspricht. Von den ersten drei Generation des Jaguar XK wurden insgesamt schließlich 30.357 Modelle gebaut.

Jaguar X100: Nummer vier von 1996 bis 2005

1996 feierte der Jaguar XK nach über drei Jahrzehnten Pause sein Comeback, als der X100 auf dem Genfer Autosalon im März gleichen Jahres präsentiert wurde, wobei als Vorgänger der Gran Turismo Jaguar XJS gilt. Vorgestellt wurde der neue Sportler jedenfalls als Cabrio wie ebenso als Coupé, unter der Haube kam ein im eigenen Hause entwickelter V8 zum Einsatz, der ebenso bei Land Rover und der damaligen Mutter Ford eingesetzt wurde.

Als Saugmotor leistete der V8-Benziner 284 PS (209 kW), mit Kompressoraufladung in der neuen Sportversion Jaguar XKR - die Sportversion ähnlich dem Jaguar XFR - hingegen 363 PS (267 kW). Beide Sportwagen wurden jeweils bei 250 Stundenkilometer abgeriegelt, im Sprint von null auf 100 km/h brauchte der Jaguar XK mit Sauger 6,7 Sekunden, die R-Version 5,4 Sekunden, eingebaut war jeweils eine 5-Gang-Automatik. Im Zuge der Modellpflege anno 2002 wurde der V8 von 4,0 auf 4,2 Liter Hub erhöht, die Leistung stieg auf 298 PS (219 kW) respektive 395 PS (290 kW), außerdem kam nun eine 6-Gang-Automatik von ZF zum Einsatz.

Jaguar X150: Nummer fünf seit 2005

Mit dem Modell X150 folgte 2005 der neue Jaguar XK in nunmehr fünfter Generation, der erneut als Cabrio und Coupé angeboten wird. Die Motoren wurden vom Vorgänger X100 übernommen, 2007 kam ein kleineres 3,5-Liter-Aggregat hinzu. Gezeichnet wurde der neue Jaguar XK von Jaguar-Designer Ian Callum, der seit 1999 Chefdesigner bei den Briten ist und auch die Geschwister Jaguar XJ und Jaguar XF entworfen hat.

Die Karosserie des Jaguar XK besteht aus Aluminium, neben dem XKR kam 2011 das neue Topmodell Jaguar XKR-S auf den Markt, dessen 5,0-Liter-V8-Kompressor 550 PS (404 kW) statt 510 PS (375 kW) im XKR oder 385 PS (283 kW) im XK ohne Kompressor leistet. Im Gegensatz zum normalen Jaguar XK und auch zum XKR wird der XKR-S zudem erst bei 300 statt 250 km/h abgeriegelt und sprintet in 4,4 statt 4,8 respektive 5,5 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer. Seine Konkurrenz findet der ab rund 91.000 Euro zu kaufende Jaguar XK in Modellen wie Mercedes SL-Klasse, BMW 6er, Aston Martin DB9, Ferrari California, Maserati GranTurismo und Maserati GranCabrio, Porsche 911 oder vielleicht Audi S5...

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