Mit dem Polestar 5 bringt die Marke ihr bisher anspruchvollstes Modell auf die Straße. Der Performance-Grand-Tourer basiert auf einer neu entwickelten Aluminiumarchitektur und setzt auf modernste Technik.
Diese beginnt schon beim Antrieb. Der Heckmotor ist intern entwickelt und trägt beachtlich zur Systemleistung bei. Apropos: Zur Wahl stehen zwei Varianten. Und zwar der
| Polestar 5 Dual Motor | Polestar 5 Performance | |
| Leistung | 550 kW/748 PS | 650 kW/884 PS |
| Drehmoment | 812 Nm | 1.015 Nm |
| Sprint 0-100 km/h | 3,9 s | 3,2 s |
| Spitze | 250 km/h | 250 km/h |
| Reichweite (WLTP) | > 670 km | > 565 km |
Beiden Modelle gemein ist der NMC-Akku mit 112 kW (netto 106 kWh). Damit schafft der Polestar 5 bis zu 670 km ohne Ladestopp. Der Clou ist aber, dass der Akku in die Fahrzeugstruktur integriert ist. Davon ab setzt Polestar auf eine 800-Volt-Architektur. Diese erlaubt DC-Ladeleistungen von bis zu 350 kW. So ist der Akku von 10 auf 80 % in nur 22 Minuten geladen. Daheim liegen freilich nur bis zu 11 kW an.
Polestar 5: Technik und Interieur
Ansonsten baut Polestar auf Leichtbau mit High-Performance-Komponenten. Zum Beispiel mit adaptiven MagneRide-Dämpfern (Performance), die sich permanent und in Millisekunden der Fahrbahn anpassen. Verzögerung versprechen wiederum Brembo-Vierkolbenbremsen mit zweiteiligen 400-mm-Scheiben. Den Kontakt zur Straße „maßgeschneiderte“ Michelin-Reifen in 20 bis 22 Zoll.

Optisch fallen die Dual Blade Scheinwerfer – serienmäßig mit Pixel-LEDs – sowie die fehlende Heckscheibe auf. Dafür zeigt der Polestar 5 ein riesengroßes Panoramaglasdach. Ausgelegt ist der fünf Meter lange Grand Tourer zudem als 4+1-Sitzer. Bei Bedarf findet sich unter der Mittelkonsole im Fond ein fünf (schmaler) Sitzplatz. Der Fahrer schaut auf ein digitales Display in neun Zoll. Oder ein Head-up-Display in 9,5 Zoll. Der zentral angebrachte Screen im Hochformat misst dagegen 14,5 Zoll und basiert auf Android Automotive – samt Google-Integration.
horrende Preise, Auslieferung ab 2026
Serie im Viertürer ist zudem eine Soundanlage mit zehn Lautsprechern. Ein zweites System von Bowers & Wilkins mit 21 Lautsprechern und 1.680 Watt geht extra. Serie sind wiederum zig Assistenten, die Polestar unter dem Label SmartZone bündelt. Deren Basis stellen elf Kameras, zwölf Ultraschallsensoren und ein Radar.
Bestellungen für den Polestar 5 sind ab sofort möglich. Die Preise des Porsche Taycan-Konkurrenten sind allerdings horrend. Der Dual Motor startet bei 119.900 Euro, der Performance sogar erst bei 142.900 Euro. Erste Auslieferungen sind für 2026 geplant.
Bilder: Polestar