Ein schlankeres Opel Vizor, ein beleuchteter Opel-Blitz, neue Räder und mehr Technologie. Das ist der Opel Astra 2026. Der Clou: Das Facelift verspricht zwar mehr Komfort, die Preise aber bleiben auf dem alten Niveau.
Mit dem aufgefrischten Astra und Astra Sports Tourer zündet die Marke aus Rüsselsheim das nächste Level ihrer Kompaktklasse. Oder anders: Opel bessert seinen Topseller in jedem Bereich nach.
Beleuchteter Vizor, markanter Kompass-Look
Optisch dürfte jedenfalls einiges nicht ganz unbekannt sein – weil von der Corsa GSE Vision Gran Turismo-Studie übernommen. Die wichtigsten Neuerungen im Exterieur sind:
- ein schlanker, präziser gezeichneter Opel Vizor
- ein beleuchteter Opel-Blitz im Vizor-Grill – erstmals im Astra überhaupt
- durchgehende Lichtleisten, die den „Opel Kompass“ optisch betonen
- neue Leichtmetallräder in 17 und 18 Zoll
- zwei neue Metallicfarben (Kontur-Weiß und Klover-Grün)
Optional ist zudem ein Kontrastdach in Kobaltschwarz zu haben. Ansonsten frischt Opel seinen Dauerbrenner nicht nur optisch, sondern auch technisch und qualitativ auf.
Premiere im Opel Astra 2026 feiert zum Beispiel das neue Intelli-Lux HD, für das der Grandland Pate stand. Die adaptiven, blendfreien HD-Scheinwerfer versprechen mehr als 50.000 LED-Elemente. Somit ein extrem schnelles und präzises Ausblenden anderer Verkehrsteilnehmer. Außerdem passt sich der Lichtkegel dem Blickwinkel des Fahrers an. Ein Zusatzlichtmodul gewährt mit dem Ausleuchten „schwarzer Löcher“ zudem eine bessere Kurvensicht. Der Schlechtwetter- und Nebelmodus wiederum weniger Blendung auf nasser Fahrbahn. Zuletzt dimmen die LEDs bei reflektierenden Verkehrsschildern automatisch ab. Das Intelli-Lux HD geht natürlich extra, beim Topmodell Ultimate ist es dagegen Serie.
Opel Astra 2026: Intelli-Sitze serienmäßig
Auch im Innenraum des Kompakten setzt Opel an – und macht diesen ergonomischer, klarer und nachhaltiger. Serie sind fortan schon im Basismodell Intelli-Sitze samt einer zentralen Vertiefung zur Entlastung des Steißbeins. Somit versprechen die Sitze mehr Langstreckenkomfort.

Optional (ab GS Serie) sind außerdem vielfach einstellbare und AGR-zertifizierte Sitze erhältlich. Deren ReNewKnit-Bezüge aus 100 % recyceltem Monomaterial bestehen. Standard bei diesen Sitzen sind zudem eine mehrstufige Sitzheizung, Lendenwirbelstütze, Memory- und Massagefunktion. Überhaupt folgen die Rüsselsheimer konsequent ihrem Nachhaltigkeitsansatz „Greenovation“. Denn neben den Sitzen sind im Interieur zahlreiche weitere ressourcenschonende Stoffe und Oberflächenstrukturen verarbeitet. Außerdem räumt Opel das Dashboard auf, vereinfacht die Bedienung des Infotainments und macht die Darstellungen klarer und intuitiver.
Das Infotainment frischt Opel ebenfalls auf. Neu sind Visualisierungen und Grafiken in den Bildschirmen, die laut Hersteller damit „einen zeitgemäßen, modernen Look“ versprechen.
Astra Electric 2026: Bis zu 454 km und V2L
Ein großer Sprung nach vorn gelingt Opel zudem bei der Elektro-Version. Dank einem nun 58 kWh (+4 kWh) großen Akku schafft der Astra Electric neuerdings bis zu 454 km km nach WLTP. Somit rund 35 km mehr. Ebenfalls neu: V2L (Vehicle-to-Load). Entsprechend kann das Fahrzeug externe Geräte wie E-Bikes oder E-Geräte laden oder betreiben.
Was bleibt, ist die gewohnte Alltagstauglichkeit und vor allem Platz. So verspricht der Opel Astra 2026 als Fünftürer bis zu 1.339 l Ladevolumen, als Sports Tourer (Kombi) sogar bis zu 1.634 l. Praktisch: die teil- (40:20:40) sowie umklappbare Rückbank.
Die Preise bleiben auf altem Niveau
Wie gewohnt ist der Astra als Hybrid (48V), Plug-in-Hybrid, Diesel und Elektro zu haben. Der Clou: Die Preise hält Opel auf dem alten Niveau fest. Der 1.2 Hybrid liefert 145 PS (107 kW) und ist ab 32.990 Euro zu ordern. Der Plug-in-Hybrid mit 196 PS (144 kW) startet bei 38.460 Euro. Der 1.5 Diesel mit 130 PS (96 kW) sogar schon bei 34.640 Euro. Der Astra Electric mit 156 PS (115 kW) schließlich bei 37.990 Euro.
Bestellungen für den aufgefrischten Opel Astra 2026 sind ab sofort möglich.
Bilder: Opel / Stellantis