Mit dem Kia Stonic 2026 rollt der koreanische Hersteller eine aufgefrischte Version seines Crossovers auf den Markt. Das neue Modelljahr verspricht ein neues Design, neue Technologien sowie mehr Sicherheit.
Die Überarbeitung folgt der Kia-Designsprache Opposites United. Vor allem die Front wirkt durch die neue Star Map-Lichtsignatur, dem modifizierten Grill und überarbeiteten Kotflügeln flotter. Auch das Heck zeigt sich mit neuer Rückleuchten-Grafik, angepasstem Unterfahrschutz und einem neuen Stoßfänger. Davon ab wächst der Stonic um 25 auf 4.165 mm Länge. Ebenfalls neu: Felgen in 16 und 17 Zoll oder die Farben Adventurous Green und Yacht Blue.
Antrieb: 1.0 T-GDI in zwei Leistungsstufen
Unter der Haube bleibt es beim Turbobenziner 1.0 T-GDI mit drei Zylindern und 1,0 l Hubraum. Sowie zwei Leistungsstufen: 100 PS und 115 PS. Wobei die stärkere Version als Mildhybrid (48V) ausgelegt ist. Beiden Varianten gemein ist ein manuelles 6-Gang-Getriebe. Optional ist das 7DCT (Doppelkupplungsgetriebe) erhältlich. Der 48V-Mildhybrid ist jedenfalls um einiges sportlicher als zuvor. Dank 15 PS mehr rennt dieser nun in 10,7 statt 11,3 Sekunden von null auf Tempo 100. Die DCT verkürzt den Sprint gar von von 12,4 auf 10,8 Sekunden.
Im Innenraum macht sich das 2026er Update ebenfalls bemerkbar. Das Highlight ist ein neues Panoramadisplay aus zwei 12,3-Zoll-Screens für die digitalen Instrumente und die Navigation. Die Bedienung wird durch eine Multi-Mode-Einheit erleichtert, die zentrale Funktionen für Klima und Infotainment bündelt. Weitere Neuerungen sind ein überarbeitetes Lenkrad, USB-C-Buchsen, eine induktive Smartphone-Ladeschale und Ambientebeleuchtung.
Kia Stonic 2026: Vernetzt und sicher
Der Stonic bringt künftig zudem in Serie die Online-Dienste Kia Connect mit. Diese versprechen eine cloudbasierte Navigation, Informationen in Echtzeit und zahlreiche Remote-Funktionen per App. Dank dem Digital Key 2.0 mutiert zudem das Smartphone oder die Smartwatch zum Autoschlüssel.
Auch in punkto Sicherheit legt der Kia Stonic 2026 zu. Neben dem erweiterten Frontkollisionswarner 1.5 (GT-Line) zählen nun der Autobahnassistent, eine adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go sowie ein Ausstiegswarner zum Angebot. Hinzu kommen ein aktiver Totwinkelassistent und ein optimierter Spurhalteassistent.
Core: Neue Basis ab 24.390 Euro
Eingepreist ist das Facelift ab 23.490 Euro. Damit ist der Crossover fortan 800 Euro teurer, bringt aber (O-Ton Kia) „deutlich“ mehr Ausstattung mit. Apropos: Das Basismodell heißt nicht mehr Edition 7, sondern Core. Dieses enthält – zusätzlich zur Edition 7 – LED-Tagfahrlicht, Dachreling, elektrische Fensterheber hinten, Parksensoren vorn, Mittelarmlehne vorn und USB-Ladeanschluss hinten. Außerdem Klimaanlage, Rückfahrkamera, Dämmerungssensor, Parksensoren hinten, elektrische Fensterheber vorn und beheizbare Außenspiegel. Hinzu kommen praktische Features wie 12-Volt-Steckdose und USB-C-Anschluss in der Zentralkonsole oder ein Kofferraum mit Beleuchtung, Gepäcknetzösen und herausnehmbarem Boden. Sowie natürlich der größere Infotainmentscreen und die neue Multi-Mode-Bedieneinheit.
Auch zig moderne Helfer sind bereits im Basismodell enthalten. Zum Beispiel
- Frontkollisionswarner 1.0 mit Fußgänger- und Radfahrererkennung,
- aktiver Spurhalteassistent mit korrigierendem Lenkeingriff,
- Spurfolgeassistent,
- intelligenter Geschwindigkeitsassistent,
- Müdigkeitswarner,
- Fernlichtassistent und
- Multikollisionsbremse.
Mehr Ausstattung bieten die Linien Vision, Spirit sowie GT-Line. Typisch Kia sind eine Herstellergarantie und ein Navi-Kartenupdate über jeweils sieben Jahre inbegriffen.
Bild: Kia