Skoda Peaq 2026: Vollstromer mit Platz für sieben

Skoda Peaq 2026

Erst vor kurzen stellte Skoda Auto mit dem Epiq seinen neuen Basis-Stromer vor. Mit dem Skoda Peaq 2026 folgt prompt das neue Topmodell: ein vollelektrisches SUV mit Platz für bis zu sieben Passagiere.

Skoda setzt auf Strom. Dem Epiq als neues vollelektrisches Einstiegsmodell folgt der Peaq. Dieser stellt fortan das Spitzenmodell der Elektro-Sparte und verspricht bis zu sieben Insassen Platz. Bestellungen nimmt Skoda Auto bereits entgegen – ab knapp 50.000 Euro.

Auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten

Die Basis des Skoda Peaq 2026 stellt jedenfalls der Modulare E-Antriebsbaukasten (kurz MEB) von Volkswagen. Raum garantiert dieser reichlich: Das SUV kommt auf 4,87 m Länge und 2,97 m Radstand. Im Vergleich zum Kodiaq ist der Peaq so fast 12 cm länger, der Radstand sogar über 17 cm größer. Kein Wunder also, dass der Peaq – zugegeben in der Konfiguration als 5-Sitzer – auf 935 l Kofferraumvolumen kommt. Somit so viel wie momentan kein anderes Modell der Tschechen. Apropos: Der 7-Sitzer kommt auf 299 l Ladevolumen. Gemein ist beiden Version der vordere Frunk mit noch mal 37 l.

Beim (E)Antrieb stehen drei Optionen zur Wahl: 204, 286 und 299 PS. Im Topmodell ist Allrad Standard, sonst Heckantrieb. Beim kleinsten Antrieb ist zudem ein 63-kWh-Akku Serie, bei den beiden größeren eine Batterie mit 91 kWh. So schafft der Skoda Peaq 2026 bis zu 642 km am Stück.

Peaq 60Peaq 90Peaq 90x
Leistung kW/PS150/204210/286220/299
AntriebHeckHeckAllrad
Sprint 0-100 km/h8,6 s7,1 s6,7 s
Spitze160 km/h180 km/h180 km/h
Akku63 kWh91 kWh91 kWh
Reichweite456 km642 km642 km
Laden DC (0-80 %)< 27 min.< 28 min.< 28 min.

Skoda Peaq 2026: fünf Interieur-Designs

Für den Innenraum bietet Skoda fünf Designs an – inklusive einer Sportline-Version. Immer Standard: Ambientebeleuchtung und ein Multifunktionslenkrad mit Heizung. Bei der Sportline kommen Hands-Off-Erkennung und Schaltwippen für die Rekuperation dazu. Ganz neu in einem Skoda: ein zusammen mit Sonos entwickelte Audiosystem.

Skoda Peaq Interieur

Überhaupt sind einige verbaute Features erstmals an Bord. Zum Beispiel bündig eingelassene Türgriffe. Ein weiteres Highlight: das Panoramadach mit Dynamic Shade Control, dessen Lichtdurchlässigkeit mittels elektrischer Spannung variiert. Auch dieses Panoramadach ist das größte, das Skoda jemals in den Verkauf brachte.

Eine weitere Neuheit: das Infotainment auf Android-Basis mit einem 13,6 Zoll großen, vertikalen Screen. Dieses erlaubt – neben Skoda-eigenen Anwendungen – Apps von Drittanbietern wie YouTube, Spotify, Google Maps. Auch der digitale Fahrzeugschlüssel feiert bei Skoda Premiere. Standard sind übrigens digitale Instrumente in 10,25 Zoll. Ein Head-up-Display geht dagegen extra. Wieder neu: die Wallbox Ambibox DC der hauseigenen (VW)Marke Moon Power, die bidirektionales Laden (V2H) ermöglicht. Per V2L kann der Skoda Peaq 2026 zudem externe E-Geräte betreiben.

Top-Stromer startet bei 49.900 Euro

Typisch Skoda sind außerdem diverse Simply Clever-Features. Eine weitere Neuheit hier: die Scheibenwischblätter mit integrierten Spritzdüsen, die zur Serie zählen. Weitere Ideen wären ein(e)

  • Dual-Phonebox mit kabelloser Ladefunktion (Qi2),
  • elektrisches Kofferraumrollo,
  • klappbarer Tisch,
  • Tickethalter,
  • USB-Buchse im Innenspiegel oder
  • USB-Port in Sitzreihe drei.
Skoda Peaq 2026

Bestellbar ist der Peaq wie erwähnt bereits seit einigen Tagen – sowie ab 49.900 Euro. Zur Wahl stehen die zwei Ausstattungen Selection und Sportline. Letztere dann mit diversen Exterieur Akzenten in Glanzschwarz. Generell Standard: Rückfahrkamera, Side Assist, 3-Zonen-Climatronic, Wärmepumpe, Lenkradheizung, KESSY und eine elektrische Heckklappe.

Bilder: Skoda

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