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Lada Niva

Der Niva ist ein Offroader der russischen Automarke Lada, die wiederum zum Hersteller AwtoWAS gehört. Tatsächlich hat der Lada Niva als waschechter Geländewagen den heute trendigen Sport Utility Vehicles wie Toyota RAV4, Ford Kuga, Audi Q3 oder Land Rover Freelander im echten Gelände einiges voraus, angeboten wird der Russe bereits seit 1976.

Gebaut wird der Lada Niva als Drei- oder Fünftürer mit Steilheck sowie als zweitüriges Cabrio, innerhalb der Lada-Familie gilt der Offroader heute zudem als das Topmodell der russischen Marke und ist somit über dem Kleinwagen Lada Kalina und dem kompakten Lada Priora angesiedelt.

Lada Niva: Russischer Geländewagen

Vermarktet wird der Lada Niva auch als Lada 2121 oder WAS-2121, in Österreich als Lada Taiga. Gegen die Norm baut der Lada Niva nicht auf den bei Geländewagen üblichen Leiterrahmen, ist aber mit permanenten Allrad, zuschaltbarer Geländereduktion und ebenso zuschaltbarer Differentialsperre ausgestattet. Produziert wird der Lada Niva in Togliatti an der Wolga, als Antriebe standen bisher ein Benziner und ein Diesel von Peugeot zur Wahl.

Beide Motoren sind als Reihenvierzylinder ausgelegt, der Ottomotor leistet aus 1,7 Litern 83 PS (61 kW), der Diesel aus 1,9 Litern 69 PS (51 kW). Für den Export und somit dem deutschen Käufer stand allerdings von Anfang an allein der Benziner zur Wahl, der zwar nur eine Spitze von gerade mal 137 km/h erlaubt, „offroad“ jedoch ausreichend sein sollte.

Niva: Maße, Modellpflege & Konkurrenz

Die Dreitürer-Version des Lada Niva fällt um einiges kürzer aus als der Fünftürer und kommt nur auf 3,72 statt 4,24 Meter Länge. In Breite (1,68 m) und Höhe (1,64 m) sind beide Modelle gleich, der Radstand wieder fällt mit 2,20 respektive 2,70 Meter verschieden aus. 1995 erfuhr der russische Offroader eine größere Modellpflege, über die Zeit gab es selbstredend immer wieder sanfte Retuschen im Detail. In Deutschland ist der Lada Niva übrigens allein als Dreitürer zu erwerben, der Diesel wurde Ende der 1990er gestrichen.

2003 kam mit dem Chevrolet Niva im Zuge eines Joint Ventures zwischen AwtoWAS und General Motors ein Nachfolger auf den Markt, der jedoch nicht in Westeuropa angeboten wird. Daher wird der alte Lada Niva bis heute weiterhin angeboten, 2010 wurde das Modell technisch modernisiert. Ab 9.990 Euro konkurriert der Lada Niva - wenn auch nicht direkt im Preis - mit Jeep Wrangler, den Modellen Defender und Discovery von Land Rover, Mercedes G-Klasse, Mitsubishi Pajero, Grand Vitara und Jimny von Suzuki oder Toyota Land Cruiser.

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