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Land Rover Discovery

Mit dem Discovery baut der britischer Autohersteller Land Rover bereits seit 1989 einen Geländewagen, der quasi echte Firmengeschichte erzählt. In mittlerweile vierter Generation nämlich wurde der Land Rover Discovery unter „Herrschaft“ der Rover Group aufgelegt, später unter der Regie von BMW, Ford und schließlich Tata Motors gebaut.

Gedacht war der Land Rover Discovery vor allem als Lückenfüller zwischen dem Defender als Offroader-Arbeitstier und dem Range Rover als Luxus-Geländewagen, wobei der Discovery über die Jahre hinweg ebenfalls immer mehr Komfort und Sicherheit bot, ob ABS, Airbags, Automatik, Luftfedern und etliche elektronische Fahrhilfen...

Discovery Series I: 1989 bis 1999

Die erste Generation des Offroaders wurde 1989 bis 1999 als Discovery Series I gebaut, wobei die Entwicklung des neuen Modells bereits 1986 begann und eine Preisklasse von 35.000 bis 50.000 DM anvisiert war. Schnelles Handeln war für Land Rover schließlich ein Muss, die Japaner drängten mit immer mehr und neuen Geländewagen auf den Europa-Markt, 1989 feierte der Discovery schließlich seine Markteinführung - für 45.350 DM.

Prompt wurde der Land Rover Discovery ein Erfolg, in acht Jahren bis 1997 waren 353.843 Modelle verkauft, womit der Offroader das meistverkaufte Modell des Herstellers war. Ein Wunder war der Erfolg allerdings kaum, ob Straße oder Gelände, der Land Rover Discovery machte überall eine gute Figur. Vom Range Rover war Karosserie und Fahrwerk abgeschaut, unter der Haube lockte ein neuer TDI-Diesel mit 113 PS aus 2,5 Litern. Mancherorts bot der Discovery parallel auch einen V8-Benziner mit 155 PS aus 3,5 Litern oder 184 PS aus 3,9 Litern.

Discovery Series II: 1999 bis 2004

1999 bis 2004 folgte mit der Discovery Series II die zweite Generation, erneut als Fünftürer mit Steilheck. Als Motoren standen nun ein V8-Benziner mit 4,0 Litern und 185 PS zur Wahl oder ein Diesel (Td5) mit 2,5 Litern und 139 PS, beide mit Allrad. 2003 folgte ein weiterer V8-Ottomotor mit 220 PS aus 4,6 Litern, der allerdings nicht in Deutschland angeboten wurde.

Eine optionale 4-Gang-Automatik kostete 4.000 DM Aufpreis, ABS war wieder Serie. Neu war das Active Cornering Enhancement, kurz ACE, das die Seitenneigung verhindert. Ebenfalls interessant waren die Assistenzsysteme SLS (Self Levelling System) zur Niveauregulierung an der Hinterachse und ETC (Electronic Traction Control), das bei Schlupf die Leistung auf die anderen Räder verteilte. Außerdem bot der zweite Discovery optional eine dritte Sitzreihe und mutierte zum Siebensitzer, 2002 erfuhr der Offroader schließlich eine Modellpflege mit Retuschen an der Optik...

Land Rover Discovery 3: 2004 bis 2009

Den dritten Land Rover Discovery baute der Hersteller schließlich von 2004 bis 2009, quasi traditionell weiterhin als Fünftürer mit Steilheck. In seinen Maßen legte der Discovery 3 um 125 Millimeter auf 4.835 Millimeter Länge zu, im Radstand sogar um 345 Millimeter auf 2.885 Millimeter, in der Höhe wieder wurde der Offroader um mehr als 50 Millimeter flacher, die Breite blieb annähernd gleich.

In Serie wurde der Land Rover Discovery mit sechs Airbags, Klima, ESP, CD-Radio, Fensterheber und Zentralverriegelung ausgeliefert, optional gab es zudem Automatikgetriebe, Xenon-Scheinwerfer, Luftfederung oder Tempomat. Als Motoren standen ein V8-Benziner mit 299 PS aus 4,4 Litern von Jaguar ebenso zur Verfügung wie ein TDV6-Diesel mit 190 PS aus 2,7 Litern von Ford.

Land Rover Discovery 4: Seit 2009

Anno 2009 brachte Land Rover den Discovery 4 in den Handel, wobei der neue Offroader weniger eine wirklich neue Generation als viel mehr eine Modellpflege der dritten Generation ist. Optisch ist der „neue“ Land Rover Discovery näher an den Range Rover und Range Rover Sport gerückt, technisch wieder verschwand der Benziner. Tatsächlich wurde der 2,7-Liter-TDV6 mit 190 PS behalten, parallel ein zweiter V6-Diesel mit 245 aus 3,0 Litern eingeführt, der zusammen mit Jaguar und PSA, ergo Citroen und Peugeot entwickelt wurde.

Zum Modelljahr 2011 wurde der alte Ford-Diesel gestrichen und von einer schwächeren Version des 3,0-Liter-Diesels mit nun 211 PS beerbt. Preislich startet der Discovery heute bei 45.900 Euro, womit der Offroader das teuerste Modell der Marke Land Rover - nicht Range Rover - ist. Lediglich der Range Rover Evoque ist günstiger wie ebenso der Land Rover Freelander und der Land Rover Defender. Konkurrenzmodelle wären der Jeep Grand Cherokee oder zumindest vom Preis der Lexus RX und eventuell die günstigeren Modelle Audi Q5, BMW X3 und Mercedes GLK-Klasse.

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