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Ferrari F12 Berlinetta

Mit dem Modell F12 Berlinetta stellte Ferrari im Februar 2012 sein neues Topmodell und Nachfolger des 599 vor, der gegenüber seinem Vorgänger um einiges mehr Leistung bieten wird. Offiziell präsentiert wird der Ferrari F12 Berlinetta schließlich auf dem Genfer Autosalon, die Markteinführung ist für Anfang 2013 anvisiert.

Im Vergleich zum 599 zeigt sich der Ferrari F12 Berlinetta stärker, schneller und leichter. Beim Antrieb bleibt es zwar bei einem V12-Benziner, der allerdings auf 6,2 Liter Hub kommt und ganze 740 PS (544 kW) bei 690 Nm leisten soll. Der Sprint von null auf 100 km/h gelingt dem Ferrari F12 Berlinetta in nur 3,1 Sekunden, die Spitze des Boliden nennt Maranello mit über 340 km/h.

Ferrari F12 Berlinetta: Stärker, schneller, leichter
Mit diesen Zahlen zeigt der Ferrari F12 Berlinetta tatsächlich deutliche bessere Daten, kommt der Ferrari 599 doch lediglich auf 620 PS (456 kW) bei 608 Nm aus 6,0 Litern, Sprint und Top Speed liegen bei 3,7 Sekunden und rund 330 km/h. Außerdem wiegt der Ferrari F12 Berlinetta dank dem Einsatz von Aluminium und Karbon 70 Kilo weniger, wird das Leergewicht doch mit 1.525 Kilogramm angegeben.

Im Fazit gilt der Ferrari F12 Berlinetta der schnellste und ebenso stärkste Straßensportwagen, der jemals in Maranello vom Band lief, prompt stellte der Supersportwagen in Fiorano mit angeblich 1:23 Minuten einen neuen Rundenrekord auf. Einmal mehr kommt zudem Technik aus der Formel 1 zum Einsatz, der V12 ist mit einem Doppelkupplungsgetriebe kombiniert, das kurzerhand aus der Königsklasse übernommen wurde. Angetrieben wird das künftige Spitzenmodell des Herstellers - über Ferrari 458 Italia, Ferrari California und Ferrari FF - selbstredend über die Hinterräder.

F12 Berlinetta: 30 Prozent weniger Durst
Am Verbrauch haben die Ferrari-Ingenieure übrigens ebenfalls gearbeitet, weswegen der Ferrari F12 Berlinetta gegenüber dem 599 rund 30 Prozent weniger schlucken soll - allerdings immer noch runde 15 Liter. Der Wert entspricht außerdem einer CO2-Emission von 350 Gramm pro Kilometer, womit der Sportwagen so viel emittiert wie vier Modelle vom smart fortwo oder Toyota Prius zusammen.

Optisch scheint der Zweitürer deutlich auf seinen Vorgänger Ferrari 599 aufzubauen, nicht einmal Spoiler stören die fließende Linienführung. In der Länge kommt der Ferrari F12 Berlinetta schließlich auf 4,61 Meter bei knapp zwei Metern Breite und 1,27 Meter Höhe. Zum Preis hüllen sich die Italiener noch in tiefes Schweigen, wahrscheinlich dürften um die 320.000 Euro sein, womit der Ferrari F12 Berlinetta seinem Hauptkonkurrenten - dem Aventador von Lamborghini - entsprechen würde. Weitere Konkurrenz findet der F12 Berlinetta in Mercedes SLS AMG, Aston Martin One-77, Bugatti Veyron, Koenigsegg Agera oder der Corvette.

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