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Daihatsu

Daihatsu respektive die Daihatsu Motor Co., Ltd. ist ein japanischer Autobauer mit Sitz in Ikeda in der Präfektur Osaka. Gegründet wurde der Hersteller im März 1907, neben Autos produziert die heutige Aktiengesellschaft außerdem Industriemotoren.

Die ersten Jahrzehnte nach der Gründung firmierte der Autobauer noch als Hatsudoki Seizo Company, erst 1952 wurde das Unternehmen in Daihatsu umbenannt. In 1967 ging Daihatsu eine Kooperation mit Toyota ein, 1998 übernahm Toyota schließlich die Mehrheit an Daihatsu. Bis heute konzentiert sich Daihatsu übrigens vor allem auf kleinere Automodelle...

Daihatsu: Die ersten Jahre & Jahrzehnte

Als Gründungsväter von Daihatsu beziehungsweise von Hatsudoki Seizo Company gelten interessanterweise Professoren der Uni Osaka und nicht wie so oft eine Einzelperson. Von Anfang an jedoch ging es um das Thema Automobil, wenn auch zuerst um (Gas)Motoren. Ende 1907 wurde das erste 6-PS-Aggregat vorgestellt, 1914 folgte ein 20-PS-Gasmotor, später stellte Daihatsu auf Dieselmotoren um. Das erste (Dreirad)Fahrzeug Typ HA folgte 1930, dem 1933 der GO folgte, 1937 das erste Modell mit vier Rädern, der Kleinlieferwagen FA.

Zum Mai 1949 startete der kommerzielle Verkauf eines Dreirad-Nutzfahrzeuges mit 1,0-Liter-Maschine, im gleichen Jahr ging das Unternehmen an die Börse und produzierte 7.000 Fahrzeuge. Ab 1951 baute Hatsudoki seinen ersten Pkw, wieder als Dreirad und mit 1,0 Litern Hub, parallel wurde Hatsudoki in Daihatsu umbenannt, die Produktion lag bei 12.000 Autos.

Daihatsu: Umbenennung und Kooperation

1957 brachte Daihatsu den Midget auf den Markt, 1958 den Vesta, mittlerweile betrug die Produktion 38.000 Fahrzeuge. Weitere Modelle waren 1960 der Hijet, 1963 das Nutzfahrzeug Compagno Van oder 1964 der Compagno Berlina. Mit den neuen Modellen stiegen die Produktionszahlen stetig an, 1964 beispielsweise auf 170.000 Fahrzeuge, 1966 auf 187.000 Modelle.

Schließlich begann Daihatsu 1967 eine Kooperation mit Toyota, die Produktion betrug 236.000 Fahrzeuge, nur drei Jahre später in 1970 bereits 327.000 Fahrzeuge. Im gleichen Jahr fand in Osaka die Weltausstellung statt, für welche Daihatsu 275 Elektroautos parat stellte - heute der große Trend. In den Folgejahren wurden allein in Japan drei neue Werke gebaut, 1974 das erste Allradmodell auf die Räder gestellt, 1977 der Kleinwagen Charade präsentiert, der bis heute im Daihatsu-Autohaus steht, wenn auch in neuer hiesiger Generation auf Basis des Toyota Yaris. Die Produktionszahlen 1977: 446.000 Fahrzeuge.

Daihatsu: Ein Japaner in Europa und Amerika

Zum Sommer 1979 wagte sich Daihatsu auf den europäischen Markt und gründete im belgischen Brüssel seine Europa-Niederlassung. Wieder stiegen die Produktionszahlen stetig: 546.000 Autos wurden 1979 gebaut, 603.000 Fahrzeuge 1982. Quasi dazwischen kam 1980 der Mira auf den Markt, der im Export als Cuore vertrieben wird, 1981 gewann Daihatsu mit dem Charade die Ralle Monte Carlo, 1982 fuhr der Hersteller bei der Safari Rallye den Klassensieg ein.

Großes Jubiläum feierte Daihatsu Ende 1985, als das zehnmillionste Modell vom Band rollte, 1985 wurden 729.000 Autos produziert. Nach Europa folgte 1986 der Einstieg in den amerikanischen Markt, allerdings zog sich Daihatsu bereits 1992 wegen fehlendem Käuferinteresse aus den USA zurück, dafür wurde 1989 die Daihatsu Deutschland GmbH aufgelegt (Marktanteil in Deutschland 0,5 Prozent) und 834.000 Autos gebaut. Noch einmal zurück zum Thema Elektroauto: Ende 1993 verkaufte Daihatsu das 7.000ste Elektromodell - lange vor Nissan Leaf, Mitsubishi i-MiEV, Peugeot iOn, Citroen C-Zero oder Opel Ampera.

Daihatsu: Toyota übernimmt die Mehrheit

Zum September 1998 übernahm der bisherige Kooperationspartner Toyota die Mehrheit an Daihatsu, parallel kam der Sirion auf den Markt und das zwanzigmillionste Fahrzeug rollte vom Band. 2002 präsentierte Daihatsu den ersten selbstregenerierenden Katalysator, 2004 den Roadster Copen. Heute betreibt Daihatsu Werke in Japan, Indonesien, Venezuela, Kolumbien, China, Malaysia oder Pakistan, der SUV Terios wird außerdem bei Toyota Venezuela gebaut, mittlerweile besitzt Toyota 90 Prozent der Daihatsu-Anteile.

Im Wachstumsmarkt China ist Daihatsu seit 2007 präsent, seit 1984 werden jedoch bereits Daihatsu-Modelle in Lizenz produziert. Ein Jahr zuvor produzierte Daihatsu in 2006 genau 1.084.721 Fahrzeuge, unter den japanischen Herstellern war Daihatsu zu dem Zeitpunkt die Nummer sieben, international gesehen die Nummer 18. Zum Januar 2011 gaben die Japaner ihren Rückzug aus Europa für das Jahr 2013 bekannt, 2010 wurden auf dem europäischen Markt nur noch etwas über 19.000 Autos abgesetzt...

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