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Audi A1 2019: Kein Diesel mehr, dafür fünf Türen

2010 rollte Audi mit dem A1 seinen neuen Kleinen auf den Markt. 2018 ist die Zeit reif für die Wachablöse. Eben diese steht zum Herbst 2018 im Handel. Ohne Diesel, dafür generell mit fünf Türen. Alle Infos zum neuen Audi A1 2019.

Audi A1 2019 Frontansicht

Audi A1 2019 nur noch als Fünftürer

Rein optisch erscheint das neue Modell deutlich aggressiver. Außerdem wächst der A1 II um 56 mm auf nun 4,03 m. Die Breite bleibt mit 1,74 m nahezu gleich, ebenso wie die Höhe mit 1,41 m. Ansonsten bringt der Mini aus Ingolstadt eine breite Spur und kürzere Überhänge mit. Der Singleframe sitzt tiefer, ist breiter und oberhalb um drei Schlitze erweitert. Eine Hommage an den Audi Sport quattro von 1984. Ebenfalls eine Hommage an den Rallye-Renner ist die breite und flach geneigte C-Säule. Apropos: Die Karosserie ist leicht wie robust. Eine Stirnfläche von 2,07 m² sowie ein cW-Wert von 0,31 geben dem Wind relativ wenig Angriffsfläche.

Die Ausstattung S line bringt weitere Features mit. Zum Beispiel größere Lufteinlässe, zusätzliche Schwellerleisten, besagten langen Schlitz zentral unter der Haube und einen größeren Heckflügel. Dazu ist die stärkste Motorisierung an einem markanten Doppelendrohr erkennbar.

Audi A1 2019 Heckansicht

Künftig ist der A1 übrigens nur noch als Sportback (Fünftürer) erhältlich. Der Dreitürer ist somit gestrichen. Dank dem in zwei Farben verfügbaren Dachkontrastbogen erscheint der Audi A1 2019 dafür optisch flacher. Sämtliche Linien auf den Flanken steigen wie ein Keil nach hinten an. Scheinwerfer - optional mit Voll-LEDs - sowie die zweiteiligen Rücklichter zeigen eine markante Signatur. Farblich stehen dem neuen A1 schließlich zehn Ideen zur Wahl. Auf Wunsch und entsprechend Aufpreis ist das Dach in Kontrastfarbe erhältlich. Ebenso wie Außenspiegel, Seitenschweller und die seitlichen Frontspoilerlippen. Die Räder messen 15 bis 18 Zoll.

Audi A1 Sportback: Drei Linien plus Edition

Erhältlich ist der kleine Batzi ab Marktstart in drei Linien. Basis, advanced sowie S-Line. Je nach Linie sind diverse Teile des Exterieur unterschiedlich. Weitere Akzente bietet das Optikpaket schwarz. Dazu stehen diverse „Lines“ für das Interieur wie „Interieur advanced“, „Interieur design selection“ und „Interieur S line“ zur Verfügung. Ansonsten können Kunden Exterieur und Interieur vollkommen frei kombinieren.

Zum Start ist außerdem eine Edition auf Basis der Linie S Line geplant. Lackiert in Bronze, Weiß oder Schwarz steht diese auf großen 18-Zöllern. Scheinwerfer sowie Rücklichter - jeweils mit LEDs bestückt - sind getönt. Wieder als Hommage an den Audi Sport Quattro. Die bekannten Audi-Ringe im Grill sowie die Kennzeichnung im Heck sind schwarz gehalten.

Audi A1 2019: „sportlichstes Interieur der Klasse

Innen verspricht Audi schließlich „das sportlichste Interieur der Kompaktklasse“. Dabei ist der A1 eigentlich nur ein Kleinwagen. Egal. Das Interieur ist fahrerorientiert und vor allem wieder durch und durch individualisierbar. Dass MMI touch Display kostet freilich extra. Dafür ist dieses samt dem Luftausströmerband auf der Beifahrerseite in einer Fläche in schwarzer Glasoptik integriert. Kontur- und Ambientelicht (Option) setzen den Innenraum im Dunklen via LEDs in 30 auswählbare Farben in Szene.

Audi A1 2019 Interieur

Dazu garantiert Audi mehr Platz. Auch bzw. speziell im Fond. Der Kofferraum legt um 65 auf nun 335 Liter zu. Bei umgeklappten Fondlehnen sind es sogar bis zu 1.090 Liter. Top: Die Ladekante liegt mit 67 cm herrlich niedrig. Dennoch: Die „Konkurrenz“ aus den eigenen Reihen bietet mehr. Der VW Polo VI schluckt zum Beispiel 351 Liter, der neue Seat Ibiza V sogar 355 Liter. Mehr geht also durchaus. Zumal sowohl Polo wie auch Ibiza auf der gleichen Plattform MQB A0 stehen. Also auf VWs Modularen Querbaukasten.

Dafür ist im neuen Audi A1 2019 alles digital. Schon das Basismodell des neuen Audi A1 Sportback rollt mit volldigitalen Instrumenten aus dem Werk. Samt einem hochauflösenden Display in 10,25 Zoll. Ein Multifunktionslenkrad ist ebenfalls Serie. Das bekannte Audi virtual cockpit kostet wieder Aufpreis, bringt dafür aber weitere Funktionen mit. Zum Beispiel eine animierte Navigation oder die Grafiken einiger Assistenten, die der Fahrer direkt in sein Blickfeld bekommt.

Audi A1 Sportback: Vernetzung & Infotainment

Beim Infotainment ist der neue A1 sogar Oberklasse. Heißt: Audi A6, Audi A7, Audi A8. Serie sind MMI Radio sowie - im Topmodell - MMI Navigation plus samt MMI Touchscreen in 10,1 Zoll. Dieser fügt sich wieder nahtlos in die schwarze Glasoptik ein. Neben typischer Toucheingabe erlaubt das System Sprachsteuerung und erkennt sogar Handschrift. In Kombination mit Audi connect enthält das MMI Navi plus zudem Features wie die Hybrid-Routenführung. Bei dieser erfolgt die Berechnung der Route in der Cloud - samt Berücksichtigung der Verkehrslage. Weitere Highlights des Systems sind die Satellitenkartenansicht und die neuen 3D-Stadtmodelle. Diese bieten von vielen Stadtzentren eine exakte Darstellung. Pro Jahr gibt es bis zu vier Kartenupdates und zwar kostenlos.

Audi A1 2019 Interieur

Via Audi smartphone interface gewährt der neue A1 Sportback zudem beste Verbindung an Bord. Smartphone sind per Apple CarPlay oder Android Auto einbindbar. Über zwei USB-Anschlüsse - einmal USB-A, einmal USB-C mit Ladestromerhöhung - sind diese bei Bedarf außerdem zu laden. Einen besseren Empfang bietet die Audi phone box samt LTE-Unterstützung sowie induktiver Lademöglichkeit nach Qi Standard. Allerdings kostet die phone box wieder Aufpreis.

Musikgenuss garantiert ein Tuner für den digitalen Radioempfang. Außerdem das Audi Soundsystem oder ein Premium-Soundsystem von Bang & Olufsen. Jenes bringt elf Lautsprecher mit 560 Watt und einen 3D-Effekt mit, der die Windschutzscheibe als Reflektionsfläche nutzt.

Die Assistenten im neuen Audi A1 2019

Ebenfalls aus der Oberklasse stammen die Assistenten des neuen A1 zweiter Generation. Zur Serie zählt zum Beispiel der Spurverlassungswarner. Dieser unterstützt den Fahrer ab 65 km/h, das Fahrzeug in der Spur zu halten. Ebenfalls Serie ist der Geschwindigkeitsbegrenzer und Audi pre sense front. Via Radar erkennt das System kritische Situationen - auch Fußgänger und Fahrradfahrern sowie bei schlechter Sicht - und leitet bei Bedarf einen Notbremsung ein.

Optional ist wieder Audi pre sense basic. Dieses strafft bei Bedarf die vorderen Gurte, schließt die Fenster und schaltet die Warnblinkanlage ein. Ebenfalls auf Radar basiert der adaptive Geschwindigkeitsassistent, der den A1 II auf Abstand zum Vordermann hält. Mit S tronic deckt der Assistent einen Bereich von null bis 200 km/h ab, mit Schaltgetriebe dagegen erst ab 30 km/h. Mit S tronic bremst das System zudem bei Stop & Go den A1 Sportback bis zum Stillstand ab und fährt diesen unter bestimmten Voraussetzungen auch wieder an.

Audi A1 Sportback 2019

Einparken erleichtern gleich mehrere Systeme. Neben einer Einparkhilfe (hinten) beispielsweise eine Rückfahrkamera. Diese ist im A1 erstmals überhaupt erhältlich. Ultraschallsensoren in der Front erkennen außerdem Objekte vor dem Auto und warnen akustisch und optisch. Der Parkassistent parkt den A1 Sportback schließlich längs und quer ein. Mit der neuen Version nun sogar vorwärts in Querparklücken, wenn nötig in mehreren Zügen. Der Fahrer muss lediglich Gas geben und bremsen. Ein Anfahrassistent (Option) hilft an Steigungen und Gefällen.

Audi A1 II: Nur noch Benziner, keine Diesel

Als Antriebe sind für den A1 zweiter Generation nur noch Benziner erhältlich. Konkret Ottomotoren mit drei oder vier Zylindern sowie 70 bis 147 kW (95 bis 200 PS). Allesamt mit Turbo, Direkteinspritzung und Partikelfilter. Entsprechend erfüllen alle Motoren die Norm Euro 6d-temp. Ebenfalls für alle Motoren ist eine manuelle Schaltung oder das Doppelkupplungsgetriebe S tronic mit sieben Gängen verfügbar. Ausnahme ist die Top-Motorisierung, bei der eine 6-Gang S tronic Serie ist.

Den Basisbenziner stellt der Dreizylinder 25 TFSI mit einem Liter Hub, 95 PS und 175 Nm. Der 30 TFSI (ebenfalls mit 1,0 Liter) liefert bereits 116 PS und 200 Nm. Der 35 TFSI aus 1,5 Litern 150 PS und 250 Nm. Die Maschine ist bereits aus dem Golf unter dem Namen EA 211 evo bekannt. Als Topmotor gilt vorerst der 40 TFSI mit 200 Pferden und 320 Nm aus zwei Litern Hubraum. Auch dieser Motor ist bekannt, befeuert der EA 888 doch auch Golf, Superb und T6.

Audi A1 2019

Sportlichkeit verspricht übrigens auch das Fahrwerk. Bei der Vorderradaufhängung setzt der A1 auf eine McPherson-Konstruktion, hinten dagegen auf eine kompakte Verbundlenkerachse. Neben dem Basisfahrwerk steht gegen Aufpreis ein Sportfahrwerk zur Wahl. Spezielle Dynamikpakete bieten zusätzliche Features. Zum Beispiel enthält das Paket „Basis“ für den Einstiegsbenziner ein Sportfahrwerk, rote Bremssättel und größere Bremsscheiben. Für alle anderen Motorisierungen ist das Dynamikpaket „Performance“ erhältlich. Ebenfalls mit roten Bremssätteln und größeren Bremsscheiben sowie zusätzlich einem Fahrwerk mit schaltbaren Dämpfern, einen Soundaktuator und Audi drive select. Audi drive select bietet vier Fahrmodi: auto, dynamic, efficiency sowie individual.

Audi A1 II 2019: Marktstart und Preise

Bestellbar ist der neu A1 schließlich ab dem Sommer 2018. Der offizielle Marktstart in Europa ist für den Herbst 2018 geplant. Preise sind noch keine offiziell, jedoch verspricht Audi für Deutschland einen Startpreis von unter 20.000 Euro.

Bilder: Audi

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