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Citroen C-Zero

Unter dem Namen C-Zero brachte der französische Autobauer Ende 2010 sein erstes Modell ins Autohaus, das allein mit Elektroantrieb ausgestattet ist und somit ins Segment der „neumodischen“ Elektroautos gehört. Wirklich neu ist der Citroen C-Zero allerdings nicht, denn entstanden ist der kleine Elektro-Franzose zusammen mit der Konzernschwester Peugeot und dem japanischen Hersteller Mitsubishi.

Kurzerhand findet der Citroen C-Zero in den Modellen Peugeot iOn und Mitsubishi i-MiEV zwei baugleiche Brüder, wobei das erste Modell auf dem Markt der Japaner war, dessen Studie bereits auf dem Genfer Autosalon 2009 präsentiert wurde. Der Citroen C-Zero selbst findet seinen Platz innerhalb der aktuellen Citroen-Familie neben dem Citroen C1 und unterhalb der größeren Modelle Citroen C3, DS3, Citroen C4, DS4, C5, DS5, C6, C8, C-Crosser oder Berlingo.

C-Zero: Kleiner Stromer mit zwei Brüdern

Ausgelegt ist der Citroen C-Zero übrigens als Kleinstwagen und Viersitzer, als Antrieb dient wie gesagt allein elektrische Energie. Kurzerhand baut der Citroen C-Zero ebenso wie iOn und i-MiEV auf einen E-Motor mit 64 PS (49 kW), der immerhin 180 Newtonmeter Drehmoment liefert. Als Energiespeicher sind Lithium-Ionen-Akkus eingebaut, die aus insgesamt 88 Zellen bestehen und 16 Kilowattstunden speichern.

In der Praxis reichen diese 16 kWh dem Citroen C-Zero für rund 150 Kilometer und eine Spitze von 130 km/h. Laut Hersteller sind die Akkus in nur sechs Stunden bei 220 Volt und 16 Ampere neu geladen, bei 400 Volt sind die Akkus sogar bereits nach 30 Minuten zu 80 Prozent mit frischer Energie gefüllt.

Citroen C-Zero: Ausstattung und Preis

In der Ausstattung kann der kleine Franzose mit E-Power ebenfalls glänzen, ABS, ESP und Notbremsassistent sind in Serie an Bord, außerdem sechs Airbags, nämlich Front-, Seiten und schließlich Kopfairbags. Apropos sicher: Im Euro NCAP-Crashtest konnten die Geschwister iOn und i-MiEV beide mit vier von fünf Sternen überzeugen. Geht es schließlich um den Preis, ist der 2,55 Meter lange und 1,48 Meter breite Stromer ab knapp 35.200 Euro (Stand 11/2011) zu kaufen, womit eines der ersten Elektroautos in Großserie alles andere als billig ist.

Konkurrenz - mit Elektroantrieb - findet sich schließlich derzeit in nur wenigen Modellen, neben den genannten baugleichen Geschwistern ist beispielsweise der Nissan Leaf zu nennen oder vielleicht der Opel Ampera und dessen US-Pendant Chevrolet Volt. Erstes Modell aber entspricht einem Kompaktmodell, die zwei anderen bauen auf einen Range Extender und damit mehr der Idee eines Hybridmodells. Konventionelle Kleinstwagen-Konkurrenten wären hingegen smart fortwo, Fiat 500, Ford Ka, Kia Picanto, Peugeot 107, Seat Mii, Tata Nano oder Toyota Aygo.

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