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VW Amarok

Mit dem Amarok stellt der Wolfsburger Hersteller Volkswagen seit Mitte 2010 seine Version eines modernen Pick-ups auf die Räder, tatsächlich ist der neue Amarok allein als Pick-up gedacht - kein Wunder, dass der Wolfsburger in Amerika schon Anfang 2010 ins Autohaus kam.

Gebaut wird der VW Amarok mit Einzel- oder Doppelkabine vorerst auch allein im argentinischen VW-Werk Pacheco nahe Buenos Aires, 90.000 Modelle sollen pro Jahr vom Band rollen. Ab Mitte 2012 schließlich ist eine parallele Produktion in Hannover geplant, mit 40.000 Pick-ups pro Jahr.

VW Amarok: Zuerst als robuste Studie

Vor dem Serienmodell VW Amarok stand natürlich erst eine Studie, genauer die Studie Robust Pickup, die 2008 auf der IAA für Nutzfahrzeuge vorgestellt wurde. 2009 schließlich veröffentlichte Volkswagen die ersten Bilder des kommenden Serienmodells VW Amarok, der vor allem in seinen Maßen beeindrucken kann.

Intern VWN817 genannt begeistert der VW Amarok beispielsweise mit 5,25 Meter Länge und trotz Doppelkabine mit 2,52 Quadratmeter Ladefläche respektive 1,55 Meter Ladelänge. Gegenüber der Konkurrenz ist der VW Amarok um zehn bis 20 Zentimeter breiter, tatsächlich kommt der Wolfsburger Pick-up auf 1,95 Meter Breite.

Amarok: Ein echter Wolf(sburger)

Laden kann der VW Amarok schließlich bis zu 1,15 Tonnen, 2011 folgt der viertürigen Doppelkabine (DC) eine zweite Version mit Einzelkabine und ergo als Zweitürer. Ab dem Modelljahr 2012 ist außerdem ein Hardtop als Abdeckung der Ladefläche geplant.

Interessant am VW Amarok ist die Namensgebung, ist der Name doch zumindest für deutsche Zungen gewöhnungsbedürftig. Kurzum ist der Modellname „Amarok“ der Sprache der Inuit (im Volksmund gern und falsch als Eskimo bezeichnet) entliehen und bedeutet so viel wie - „Wolf“.

Das Thema Pick-up ist bei Volkswagen übrigens alles andere als neu, tatsächlich beerbt der VW Amarok den hierzulande eher unbekannten VW Taro, der von 1989 bis 1997 als Lizenzbau des Toyota Hilux produziert wurde. Vom VW Caddy gab es ebenfalls bereits eine Version als „offenen“ Pick-up...

VW Amarok: Motoren und Sicherheit

Als Motoren offeriert der VW Amarok bisher vier Turbo-Diesel, allesamt mit zwei Litern Hubraum und einer Leistung von 122 bis 163 PS (90 bis 120 kW). Das Einstiegsmodell ist mit Hinterradantrieb ausgestattet, optional ist permanenter Allrad oder aber zuschaltbarer Allradantrieb inklusive Differenzialsperre zu haben.

Geht es um das Thema Sicherheit, konnte der Pick-up November 2010 beim Euro NCAP Crashtest vier von fünf Sterne erreichen, gute 86 Prozent oder 31 Punkte beim Insassenschutz, jedoch nur 47 Prozent oder 17 Punkte beim Fußgängerschutz - woran das Segment und die bullige Front schuld sein dürfte.

Bei der 2010er Rallye Dakar in Chile und Argentinien war der VW Amarok ebenfalls bereits dabei, allerdings nur als (offizielles) Begleitfahrzeug...

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