Suzuki Across II: Umgelabelter RAV4 mit Plug-in

Suzuki Across II: Umgelabelter RAV4 mit Plug-in

Weltpremiere: Suzuki zeigt die Neuauflage seines Across.: Wirklich neu ist das SUV allerdings nicht – einmal mehr labeln die Japaner den RAV4 von Toyota um. Preise und Marktstart zum Suzuki Across II sind allerdings noch offen.

Suzuki präsentiert den neuen Across, der jedoch nicht wirklich neu ist. Wie schon die erste Auflage basiert das Fahrzeug auf dem Toyota RAV4 sechster Generation, die im Mai 2025 ihr Debüt gab. Wie Toyota verzichtet Suzuki auf konventionelle Antriebe und bietet den Across allein als Hybrid an. Wobei Suzuki sogar allein auf den PHEV setzt.

Das ist mal wieder ein Toyota

Schon auf dem ersten Blick fällt jedenfalls die extrem enge Verwandtschaft zum Toyota RAV4 VI auf. Freilich kein Wunder, verpasst Suzuki dem RAV4 lediglich das eigene Logo. Außenfarben gibt es bei Suzuki allerdings nur vier: Massive Grey Metallic, Ever Rest Metallic, Super White und Attitude Black Metallic. Innen setzt Suzuki – offiziell – auf eine „Inselarchitektur“. Diese integriert wichtige Funktionen wie Displays, Audio, Wählhebel und andere Features wie das Einbinden von Smartphones. Letzten Endes ist aber auch das Interieur einfach nur Toyota.

Der Fahrersitz lässt sich zehnfach in Länge, Höhe und Neigung verstellen und ist zudem mit einer Lordosenstütze gepimpt. Eine Memory-Funktion erlaubt das Speichern von zwei Sitzpositionen. Der Beifahrersitz ist achtfach verstellbar. Sitzheizung (vorn) mit drei Temperaturstufen ist ebenfalls inklusive. Bezogen sind die Sitze übrigens mit einer Mischung aus Stoff und Ledernachbildung. Der Kofferraum fasst – auch dank dem Radstand von exakt 2.69 m – 446 l und ist dank umklappbaren Rücksitzen vergrößerbar. Eine elektrische Heckklappe ist berührungslos per Fußbewegung bedienbar und erleichtert das Be- und Entladen. Apropos: Länge, Breite und Höhe gibt Suzuki mit 4,60 m bzw. knapp 1,86 m und 1,69 m an.

Suzuki Across II nur als Plug-in-Hybrid

Beim Antrieb bietet Suzuki nur den PHEV an. Dieser paart einen 2,5 l großen Vierzylinder-Otto mit zwei E-Motoren, was einen elektrischen Allrad ergibt. Der Benziner liefert 105 kW bzw. 143 PS bei 227 Nm. Die E-Motoren kommen auf 150 kW/204 PS und 271 Nm vorn bzw. 40 kW/54 PS und 123 Nm hinten. Gepaart ist der PHEV mit einer e-CVT Automatik. So schafft der Suzuki Across II 180 km/h Spitze und einen Sprint von null auf Tempo 100 in 6,1 Sekunden.

Eine elektronische Steuereinheit regelt permanent die Verteilung der Drehmomente zwischen Vorder- und Hinterrädern. Dazu kann der Fahrer aus vier Fahrmodi wählen: NORMAL, ECO und SPORT sowie (manuell) TRAIL. Dieser verspricht eine feste Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse sowie eine gezielte Steuerung der Brems- und Antriebskraft.

Das Cockpit ist volldigital

Das Cockpit ist komplett digital und mit zwei intuitiven Benutzeroberflächen versehen. Zum einen ein Kombiinstrument in 12,3 Zoll, dessen Funktionen und Anzeigen nach den eigenen Vorlieben und Prioritäten einstellbar sind. Zum zweiten einem zentralen Touchscreen in 12,9 Zoll für Klima, Audio und Navi, der ebenfalls per Widgets individualisierbar ist. In der Mittelkonsole findet sich obendrein eine kabellose Ladeschale für Smartphones sowie fünf USB-C-Buchsen.

Suzuki Across II Cockpit

Weitere Infos wie Navigationshinweise und Tempo liefert außerdem ein erstmals verbautes Head-up-Display. Auch dieses erlaubt drei verschiedenen Anzeigen.

Suzuki Across II: Assistenten

Die Assistenten stammen einmal mehr von Toyota. Das Pre-Collision System überwacht zum Beispiel per Millimeterwellenradar und Monokular-Kamera die Straße vor dem Fahrzeug. So erkennt der Suzuki Across II Fußgänger, Radfahrer und andere Fahrzeuge. Bei drohenden Kollisionen warnt das System den Fahrer und greift bei Bedarf auch aktiv per Brems- und Lenkeingriff ein.

Weitere moderne Hilfen nennt Suzuki mit

  • Notfalllenkassistent
  • adaptiven Tempomat
  • Spurhaltewarnsystem mit Lenkeingriff und Spurhaltefunktion
  • Notbremssystem
  • Spurwechselassistent
  • proaktiven Fahrassistenten
  • Querverkehrswarnung vorn
  • Müdigkeitserkennung oder
  • 360-Grad-Kamera mit 3D-Ansicht

Preise wollen die Japaner zum Marktstart verraten. Dieser dürfte noch 2026 anstehen.

Bild: Suzuki

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