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Chrysler Sebring

Mit dem Sebring stellte der US-Autobauer Chrysler zwischen 1995 und 2010 gleich drei Modelle auf die Räder, nämlich von 1995 bis 2005 ein Sportcoupé, quasi parallel dazu von 1996 bis 2010 ein Cabriolet und schließlich von 2000 bis 2010 eine Mittelklasse.

Generell war der Chrysler Sebring mit Frontantrieb ausgestattet, als Erbe der Mittelklasse kam 2011 der neue Chrysler 200 auf den Markt, der mit der Zusammenlegung der US-Marke mit Lancia in Europa fortan jedoch als Lancia Flavia verkauft wird.

Chrysler Sebring: Zuerst war das Coupé

Mit dem Modell FJ betrat der Chrysler Sebring - benannt nach berühmten Rennstrecke im US-Staat Florida - 1995 als Coupé die automobile Bühne. Aufbauend auf dem Mitsubishi Galant war das Sebring Coupé auch mit dem Mitsubishi Eclipse verwandt, nahezu baugleich war zudem das Schwesternmodell Dodge Avenger. Auffallend waren der kurze Vorderwagen und die weit vorn angesiedelte Insassenkabine.

Das Basismodell Chrysler Sebring LX war mit einem 2,0-Liter-Benziner und 141 PS ausgestattet, kombiniert mit 5-Gang-Getriebe. Die bessere Ausstattung LXi bot einen 2,5-Liter-V6 mit 156 PS und 4-Gang-Automatik, ab 1996 kam der gleiche V6 auf 165 PS. 1887 erfuhr das Chrysler Sebring Coupé eine Modellpflege, zwischen 1995 und 2000 wurden rund 160.000 Modelle produziert.

Chrysler Sebring: Dann folgte das Cabrio

Schon 1996 folgte mit dem Modell XJ ein Cabrio des Chrysler Sebring, das allerdings auf einer anderen Plattform aufbaute mit mehr Radstand und rund 15 Zentimeter mehr Länge. Die Ausstattungen des Sebring Cabrios entsprachen in etwa denen des Coupés, bei den Motoren setzte die offene Cabriolet-Version allerdings auf einen 2,4-Liter-Benziner mit 152 PS.

1998 folgte ein V6-Aggregat mit 4-Gang-Automatik, außerdem mit ABS, Traktionskontrolle und Lederausstattung. Insgesamt wurden vom ersten Chrysler Sebring Cabrio um die 230.000 Fahrzeuge abgesetzt.

Sebring: Neues Cabrio und Limousine

2000 kam mit dem Modell JR ein neues Modell des Chrysler Sebring Cabrio ins Autohaus, das kurzerhand die zweite Generation der offenen Version stellte - und auf der gleichnamigen Limousine Sebring aufbaute. Wieder stand ein 2,4-Liter-Benziner zur Wahl, außerdem ein V6 mit 2,7 Litern Hub, für den Export wieder eine 2,0-Liter-Version.

Die Limousine galt als Erbe des Chrysler Cirrus, baugleich zum Sebring war der Dodge Stratus. 2004 erfuhr das Modell eine Modellpflege, 2007 wurde die Generation eingestellt. In Russland allerdings wurde der Chrysler Sebring JR noch bis zum Sommer 2010 als GAZ Wolga Silber gebaut.

Sebring ST-22: Noch ein Coupé

Parallel zum JR kam 2000 bis 2005 das Modell ST-22 auf den Markt, das kurzerhand ein neues Sebring Coupé präsentierte und auf dem JR aufbaute. Tatsächlich gab es zur Limousine und ebenso zum Cabriolet nur wenige optische Änderungen, größere dafür unter der Motorhaube.

Das Chrysler Sebring Coupe nämlich baute entweder auf einen 2,4-Liter-Benziner mit 150 PS von Chrysler selbst oder auf einen V6 mit 203 PS aus 3,0 Litern Hubraum, der von Mitsubishi geliefert wurde. 2005 wurde die Produktion des ST-22 beendet, baugleich war einmal mehr das Dodge Stratus Coupé.

Sebring JS: Das letzte Modell

2007 bis 2010 wurde das letzte Modell gebaut, der Chrysler Sebring JS, das zuerst als Limousine in den Handel kam. Die Basis stellte die Plattform GS, die zusammen mit Mitsubishi entwickelt wurden war und auch vom Dodge Caliber genutzt wurde. Als Motoren standen zwei V6 mit 2,7 (192 PS) oder 3,5 Liter Hubraum (238 PS) aus dem eigenen Hause zur Wahl oder aber zwei Aggregate mit 2,0 (156 PS) und 2,4 Litern (175 PS), die vom Joint Venture GEMA - bestehend aus DaimlerChrysler, Mitsubishi und Hyundai - kamen.

Für den Europa-Markt war außerdem ein Turbodiesel im Angebot zu finden, der bei Volkswagen eingekauft wurde und aus 2,0 Litern 140 PS leistete. Kurz nach der Markteinführung des Chrysler Sebring JS folgte ebenfalls in 2007 eine Cabrioversion, die auf der Limousine aufbaute und die dritte (Cabrio)Generation stellte. Produziert wurden beide JS-Modelle im US-Werk Sterling Heights in Michigan, wo parallel der Dodge Avenger vom Band lief. 2011 trat schließlich der Chrysler 200 das Erbe des Sebring an, der in Europa jedoch als Modell Flavia unter Lancia-Branding vermarktet werden wird.

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